Loading...

Brich die falschen Regeln

//Brich die falschen Regeln

Also: Geh nicht unter Leitern durch das bringt Unglück! Der Schornsteinfeger bringt Glück!

Schwarze Katze – je nach Region: Glück oder Unglück. Sauber riecht nach Zitrusfrische. Oder nach Chlor? Stell niemals deine Tasche auf den Boden! Das bringt Unglück. Am Freitag gibt es Fisch. Und Sonntags den Sonntagsbraten. Montags Nudeln. Du musst hart arbeiten, um erfolgreich zu sein. Viel reisen können nur die Reichen. Nur wer immer verfügbar ist, wird es schaffen. Die oberen 10.000 bleiben unter sich. Pilgern ist anstrengend.

Na, soll ich weiter machen?

Ich bin mir ganz sicher, dass dir auch noch mindestens fünf weitere abergläubische Glaubenssätze oder Regeln einfallen. Dieser Aufkleber, den ich kürzlich bei einer meiner Pilgertouren gefunden habe, inspirierte mich zu diesem Artikel. Denn wie viele Fake-Rules, wie viele Regeln haben wir eigentlich in unserem Kopf, die gar nicht mehr gelten oder die einfach aus falschen oder misslichen Überlieferungen entstammen? Break the Fake Rules! Da is was dran. Oder warum genau glaubst du eigentlich, dass du hart arbeiten musst, um erfolgreich zu sein? Ist das, was du da so hart erarbeitest, überhaupt DEIN Erfolg? Oder gibt es da uralte Glaubenssätze und Erziehungs- oder kulturelle Muster, die du mit dir herumträgst, die so aber gar nicht mehr gelten?

Wie zum Beispiel das unterschiedliche Wahrnehmen von Gerüchen, die Sauberkeit implizieren. In Spanien zum Beispiel gilt es als sauber, wenn es ordentlich nach Chlor riecht. Bei uns in Deutschland ist eher Zitrus angesagt und wir empfinden so riechende Räume als sauber. Beides wohlgemerkt unabhängig vom tatsächlichen Sauberkeitsgrad. Interessant, oder? Und wiedermal ein klares Indiz dafür, wie sehr uns unser Unterbewusstsein im Griff hat. Daher heute in der Rubrik Wie-Du-Willst der heftige und ungebremste Ausruf an dich: Break the Fake-Rules! Auch im Marketing, übrigens.

Nur weil “alle” auf Facebook sind, macht das ggf. dein Marketing kein bisschen besser, wenn dort deine Kunden gar nicht sind. Passend dazu finde ich den Spruch: Alle haben gesagt, das geht nicht. Bis Einer kam, der das nicht wusste – und der hat es einfach gemacht.

Mein Impuls heute an dich: Tu öfter mal so, als hättest du es nicht gewusst.

Mehr frische Impulse? Einmal in der Woche sende ich dir den Newsletter mit Gedanken, Fragen – und Anregungen. Schau rein und meld dich an.

Newsletter

Ähnliche Artikel zum Thema:

Mir fehlt die Natur

April 6th, 2020|

Ich wusste gar nicht, dass mir während unserer unfreiwilligen Urlaubsverlängerung in Neuseeland in der Innenstadt von Auckland die Natur so fehlen würde. […]

Filter-Zeit

April 3rd, 2020|

Jetzt ist die Zeit, in der so manche Filter gesetzt werden:  […]

Es ist still

April 1st, 2020|

Gespenstisch sieht es derzeit in der sonst so beschäftigten Großstadt Auckland aus. […]

Jana Wieduwilt #96 – Die Angst trägt ein schwarzes Kleid

März 26th, 2020|

Ich war wie gelähmt als ich die #Tragweite der aktuellen #Situation sacken lassen habe. Nicht weil ich vorher nicht verstanden habe was die Ausmaße der #Krankheit sind, sondern viel mehr welchen Einschnitt es in meine #Freiheit geben wird. [...]

2020-03-29T15:24:47+00:00