Kennen Sie das? Sie kommen in eine Stadt und alle, ok, viele Menschen strahlen Sie an. Scheinbar sind alle froh. Kellnerinnen plaudern mit der Blumenverkäuferin, die Postfrau grüßt alle freundlich, alte Damen halten einen Schwatz auf dem Markt. Idealzustand? In einigen Städten schon. Aber wie wichtig sind denn engagierte und verbundene Einwohner nun wirklich für kleine Städte? Vorweg: Ohne engagierte Locals geht in kleinen Städten gar nichts. Ehrenamtliche Vereinsarbeit, Feste, kleine engagierte Geschäfte, die die Innenstadt aufleben lassen. Und: Das ist für das Stadtmarketing entscheidend: Die Einwohner sind die besten Multiplikatoren für eine Stadt. Wie kann man engagierte Menschen bekommen? Wir haben einige Vorschläge und Ideen:

  • ein lokales Fest nur für die Einwohner. (Wenn Gäste kommen, ist das bei so viel Freundlichkeit sicher nicht schlimm)
  • Straßenfeste wieder aufleben lassen (das fördert den Zusammenhalt und macht richtig Spaß)
  • Wie wäre es, die Innenstadt “sozial” zu möblieren, so dass die Einwohner selbst Lust haben, sich mehr im öffentlichen Raum zu treffen.
  • Regio-Währungen oder regionale Gutscheinsysteme einführen

Mehr Ideen gewünscht? Dann rufen Sie uns an.

Der Online-Handel boomt. Allein Weihnachten 2017 wurden an Spitzentagen mehr als 15 Mio. Pakete in Deutschland versandt. Ist es also wahr: Die Innenstädte und Einzelhändler werden nicht mehr gebraucht? Wir glauben nicht. Es wird anders, aber es wird. Wenn die lokalen Einzelhändler entweder Dinge anbieten, die Online nicht verfügbar sind, oder wenn sie Methoden des Online Handels in die Offline-Welt transformieren. Lokale Produkte - zu shoppen beispielsweise im Finsterwalder Heimatladen https://www.mein-heimatladen.com/ geht online, aber auch offline. Dann ist ein Schwätzchen mit dabei, die lokalen Jobangebote und Neuigkeiten für alle können diskutiert werden. Regional ist in. Frische ist in. Das bekomme ich nunmal nicht online. Persönliche Beratung ist nach wie vor im Trend, auch das geht nicht online. Das Thema “Andere Kunden kauften auch”, kann man über die Auslage, die persönliche Beratung und/oder themenorientierte “Pakete” spielen. Vielleicht können auch Einzelhändler aus den Städten darüber nachdenken, ihre Waren zu liefern, Abends länger zu öffnen oder auch, ihre Kunden mit besonderem Mehrwert anzusprechen (lokale Modenschau, Kochkurs mit den neuesten Küchenmaschinen oder Crash-Kurs im Schuheputzen für Eilige). Ideen gibt es viele, einige davon auch bei uns. Wir freuen uns auf Ihr Anliegen.

Ein Instrument des Stadtmarketings.

In Pittsfield (irgendwo im ländlichen Nirgendwo der USA) gab es eine bemerkenswerte Aktion: "Das Jahr der Freundlichkeit". Eine herrliche Idee, wie wir finden. Nicht, dass die Bürger dort vorher nicht freundlich gewesen wären, aber nun waren sie es mit Absicht. Mit voller Absicht, um das gemeinschaftliche Bewusstsein anzuheben. So gab es eine Aktion von Schülern, die ihren Lehrern Thermoskannen mit Kaffee in die Schule brachten, es gab einen Tag im Frühjahr, an dem bewusst Nachbarschaftshilfe geleistet wurde. Es gab im Sommer "Tassen der Freundlichkeit", große Tassen, in die Tomatenpflanzen gesetzt wurden, die dann langsam heran reiften. Und für jede Aktion schrieben die Menschen ein farbiges Blatt. "Habe beim Nachbarn Müll aufgelesen", "Letzte Woche das Mittagessen für einen Mann am Nachbartisch bezahlt", "Einen Fremden angelächelt", "Die Tür aufgehalten". Und in Kinderschrift ist auf einem Blatt zu lesen: "Ich habe geteilt, obwohl ich eigentlich nicht wollte". Ob das wohl auch bei uns in Deutschland ginge?

Hier ist der gesamte Beitrag https://downeast.com/place-of-grace/

Digital Detox gehört heute schon häufiger zu den Neujahrsvorsätzen. Die bewusste Abstinenz bei der Nutzung digitaler Medien, die Vermeidung von Facebook, WhatsApp und Co.

Doch nicht immer ist die Vermeidung der richtige Weg. Dennoch: Vor allem bei uns Kommunikationsmenschen ist ein völliger Verzicht auf moderne Kommunikationsinstrumente schwer möglich und auch nicht sinnvoll. Dazu haben wir einen tollen Artikel gefunden:

In seinem Artikel „OMline– Digital erleuchtet“ stellt Christian Schuldt den neuen Lebensstil „Omline“, die digitale Mindfulness vor. Dabei handelt es sich um den Ansatz, einen Mittelweg  zwischen der allgegenwärtig  vernetzten digitalen Welt und dem bewussten Leben im realen Hier & Jetzt zu schaffen.

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Was für ein Jahr! Luther Jahr, 500 Jahre Reformation und wir mittendrin. Sächsi Brandenburg wurde geboren - und wir durften der Hebamme zu Hand gehen. Dieser Weblog entstand. Wir Netzwerken über die ganze Welt - und wir haben gute Gespräche gehabt, viel Neues gelernt - nachgedacht uns positioniert. Wir haben noch eine weitere Perle neu ins Team bekommen. Unsere Kunden haben uns geholfen, immer besser zu werden und ja, auch so manches Lob hat uns sehr gefreut in unserem elften Jahr unseres Unternehmens. In erster Linie und durchgängig sind wir dankbar für die Chancen, für herausfordernde Projekte, für Anfragen, Aufträge und ehrliches Feedback. Wir danken unseren Kunden für Ihr Vertrauen, unseren Geschäftspartnern für die inspirierende Zusammenarbeit. Froh sind wir darüber, dass wir alle gesund sind und dass wir unser Leben so wie es ist, genießen können und dürfen. Unser Team ist noch stärker zusammen gewachsen. Stehen bleiben wollen wir nicht, daher freuen wir uns auf ein großartiges, ehrliches, spannendes, überraschendes, emotionales und wunderbares Jahr 2018. #wunderbaresspannendesehrlichesJahr #2018WieduwiltKommunikation

Liebe Kunden, liebe Freunde des Hauses Wieduwilt Kommunikation, wir wünschen ein gesundes, erlebnisreiches, erfolgreiches Jahr 2018 - mit genügend Zeit für Freiraum und Herausforderung, für Urlaub, Arbeit, Liebe und Leidenschaft!

Ihre Jana Wieduwilt und das gesamte Team.

Seit fast zwei Jahren sind wir Gastgeber. Insgesamt waren bei uns schon 48 Reisende zu Besuch. Aus inzwischen schon vier Kontinenten. Wir haben mexikanische Guacamole bei uns zum Abendessen gehabt, australische Pavlowa zum Nachmittagskaffee, tschechische Knödel, amerikanische Burger, französische Crêpes, dänische Kekse, taiwanesisches Curry, britisches Breakfast und so vieles mehr. Unsere Sprache beim Abendessen ist Englisch und wir können in wenigen Sätzen das deutsche Abfall-Trennungs-Recycling-System erklären und wissen auch, dass wir erläutern müssen, warum manche Glasflaschen (Bier) Pfand- und andere (Wein) in die Glastonne kommen. Meinen Sie, mein Heimatort Lauchhammer ist der touristische Hotspot dieser Welt? Nein, eigentlich nicht. Und doch bedeutet Lauchhammer für diese vielen Menschen ein Ort der Gastlichkeit. Bei uns finden sie Hygge. Zusammensitzen, spielen, reden. Essen natürlich. Kochen. Und auch ein wenig gemeinsam arbeiten. Die jungen Leute schätzen die Gemeinsamkeit, die Ruhe und die Gemütlichkeit bei uns zu Hause. Stylisch ist das vielleicht nicht, aber authentisch. Definitiv der Reisetrend für Millenials! Das ist für mich inter-hygging und ich liebe es.

Weblog, Facebook, Flyer, Website oder Guerilla-Aktion? Welche Maßnahme ist die richtige für mein Unternehmen?
Das ist die Frage aller Fragen, gerade bei knappem oder begrenztem Budget. Unsere Antwort auf diese Fragen ist ein fundiertes Marketingkonzept. Dieses Konzept beantwortet die Fragen nach dem Woher und Wohin, ist also ein guter Wegweiser durch die Fragen des Marketings.

Wie arbeitet Wieduwilt Kommunikation?

Einfühlsam, so seltsam das klingen mag. Denn als erstes fühlen wir uns ein in die Kunden, checken die Seele des Unternehmens oder der Destination und erarbeiten daraus - und aus den ganz besonderen Merkmalen und Leistungen das Alleinstellungsmerkmal. Was macht Sie aus? Wo finden Sie Ihren USP. Ja, wir wissen, dass das Alleinstellungsmerkmal von vielen Menschen nicht mehr so wichtig genommen wird. Dennoch sagt unsere Erfahrung seit 11 Jahren im Geschäft, dass der Kunde sich mit einfachen Botschaften viel einfacher erobern lässt. Ein Marketingkonzept beinhaltet demnach eine sehr konzentrierte Zielgruppenanalyse, eine Untersuchung, wo diese Zielgruppen sich bewegen und welche Medien sie nutzen. Darüber hinaus kümmern wir uns um den Wettbewerb. Wer ist im gleichen Marktsegment mit ähnlicher Ausrichtung unterwegs? Danach erst macht es Sinn, sich über die wirklichen Marketingmaßnahmen Gedanken zu machen. Vorher ist alles mehr oder weniger ein Zufall. Es ist, so sagte Oma immer, wie mit einer Nadel im Heuhaufen herum zu stochern. Es kann natürlich sein, dass die Nadel auch mal rein pieckst in den Speck, aber häufiger wird die Nadel ins Leere stechen.

Damit Marketingmaßnahmen genau treffen und die gewünschte Botschaft transportieren, empfiehlt es sich, einen Moment inne zu halten und - bei aller Lust auf Aktionismus, einen Moment zurück zu lehnen und konzeptionell vorzugehen.
Mehr Infos bei Jana Wieduwilt.

Im Gegensatz zum Marketing von Produkten, bei denen die Produkte anfassbar und prüfbar - und gegebenenfalls zurücksendbar sind, gibt es das virtuelle Angebot eines Stadtbesuches. Da weiß man vorher nie so genau, was man bekommt. In Städten sind die Verantwortlichen (berechtigterweise!) oft so überzeugt von ihrer Stadt und deren Schönheit, dass sie meinen, es reicht, die Stadt einfach bekannt zu machen, dann strömen die Gäste scharenweise dahin. Doch das ist eben heute nicht so: Vor dem Marketing und den Maßnahmen steht ein Konzept, das hinterfragt, was das Städtchen zu bieten hat, wie die Einwohner ihre Stadt sehen und welche Zielgruppe an Gästen überhaupt zu der Stadt passt.

Viele Städte sehen nach wie vor Marketing vor allem als Aufgabe, Gäste zu „überzeugen“, Ihre Stadt zu besuchen. Ich denke, es ist sehr viel schöner die „richtigen Gäste“ EINZULADEN, die Stadt zu erleben. Es kann sein, dass “überzeugte” Gäste tatsächlich in die Stadt kommen. Aber wenn sie nicht finden, was die vollmundigen Claims versprechen, werden sie mit einem schalen Gefühl die Stadt verlassen und nicht wiederkommen. Sie werden auf Facebook nicht begeistert kommentieren und ihren Freunden abraten die Stadt zu besuchen. Schlecht.

Unser Ansatz ist die Frage, was potenzielle Gäste wirklich wollen. Die meisten – fast alle Reisenden, die ich kenne, wollen eine authentische Erfahrung. Diese bekommen sie, wenn die Stadt gastfreundlich ist. Der beste Weg, herauszufinden, wie sehr gastfreundlich eine Stadt ist, ist es Gäste, die da sind, tatsächlich zu fragen. Gäste wollen „abgeholt“ werden, sich wohl fühlen. Das Wohlfühlen kann die beste Broschüre, der beste Instagram-Account und der beste Weblog nicht ersetzen, das können nur die Bewohner, Gastgeber und Touristiker selbst erzeugen.

Daher: Binnenmarketing kommt vor Außenwirkung. Das Produkt muss stimmen, damit es sich an die richtige Zielgruppe verkauft.

Eiler Larsen, ein gebürtiger Däne, stand Tag für Tag an der Straßenecke in dem kleinen Küstenort Laguna Beach. Er tat dort nichts besonderes. Er stand einfach da und grüßte die Leute. Jeden Tag. 33 Jahre lang. Er wurde zum Botschafter der kleinen Gemeinde. Denn er sagte: "Klar halten mich alle für verrückt. Aber die Menschen kommen hierher, müde und angespannt vom Verkehr. Wenn Sie mich sehen, verlassen sie die Stadt mit einem Lächeln". Ist das nicht schön? Die Stadtväter haben reagiert und Eiler Larsen, dem "Grüßer" (Greeter) ein Denkmal gesetzt. Heute gibt es an der Stelle, an der Eiler Larsen einst winkte, ein lebensgroßes Denkmal und die Greeters Corner. Jeder, der die Geschichte liest, hat bestimmt so wie ich, ein Lächeln auf den Lippen, wenn er weiter geht.

Tatsächlich waren wir auf Exkursion, um zu sehen, was die amerikanischen Marketingleute und Spezialisten für kleine Städte so machen, dabei ist uns diese wundervolle Geschichte über den Weg gelaufen. Die Themen, mit denen sich Stadtmarketing-Spezialisten dort beschäftigen, gleichen denen in Deutschland und der Mut, ein kleinstädtisches Original zu einem Alleinstellungsmerkmal zu machen, ist aus meiner Sicht, genau richtig. Immer mehr rückt der Lokalpatriotismus in den Vordergrund der Marketingaktivitäten. Es geht um Fokussierung, um das Besondere!

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