Eiler Larsen, ein gebürtiger Däne, stand Tag für Tag an der Straßenecke in dem kleinen Küstenort Laguna Beach. Er tat dort nichts besonderes. Er stand einfach da und grüßte die Leute. Jeden Tag. 33 Jahre lang. Er wurde zum Botschafter der kleinen Gemeinde. Denn er sagte: "Klar halten mich alle für verrückt. Aber die Menschen kommen hierher, müde und angespannt vom Verkehr. Wenn Sie mich sehen, verlassen sie die Stadt mit einem Lächeln". Ist das nicht schön? Die Stadtväter haben reagiert und Eiler Larsen, dem "Grüßer" (Greeter) ein Denkmal gesetzt. Heute gibt es an der Stelle, an der Eiler Larsen einst winkte, ein lebensgroßes Denkmal und die Greeters Corner. Jeder, der die Geschichte liest, hat bestimmt so wie ich, ein Lächeln auf den Lippen, wenn er weiter geht.

Tatsächlich waren wir auf Exkursion, um zu sehen, was die amerikanischen Marketingleute und Spezialisten für kleine Städte so machen, dabei ist uns diese wundervolle Geschichte über den Weg gelaufen. Die Themen, mit denen sich Stadtmarketing-Spezialisten dort beschäftigen, gleichen denen in Deutschland und der Mut, ein kleinstädtisches Original zu einem Alleinstellungsmerkmal zu machen, ist aus meiner Sicht, genau richtig. Immer mehr rückt der Lokalpatriotismus in den Vordergrund der Marketingaktivitäten. Es geht um Fokussierung, um das Besondere!

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