“Das Glasfaserkabel wird manchen öden Landstrich verändern”

Ich freue mich so sehr, dass ich heute Michael Seelig im Interview auf Wieduwilt Kommunikation habe. Michael Seelig bezeichnet sich selbst auf der Website www.wendland-hautnah.de als „Hausmeister“ des Werkhofes Kukate Nr. 2 – einem Werkhof, dessen Team seit 1976 Kurse im Bereich Handwerk, Kunst und Fortbildung für Handwerker anbietet. Er ist damit Teil einer Bewegung, die das Wendland heute zu einer Modellregion für die Entwicklung des ländlichen Raumes gemacht hat. Was mit dem Protest gegen das Endlager Gorleben begann, ist heute eine natürliche, kulturelle Heimat für viele Freunde des Wendlandes geworden. Seit fast 30 Jahren gibt es die Kulturelle Landpartie, die bewusst von unten eine Gegenbewegung im einst vergessenen Landstrich etabliert hat und die heute Paradebeispiel für eine ökologisch orientierte Kultur des 21. Jahrhunderts ist.

Wir freuen uns, mit Herrn Michael Seelig einen Mann der ersten Stunde der Kulturellen Landpartie und noch viel mehr als Vorreiter für digitales Arbeiten auf dem Land hier bei uns im Wieduwilt Kommunikation-Interview zu haben und bedanken uns dafür.

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Heute sind in den meisten Städten Facebook-Gruppen vorhanden, in denen die wichtigsten - manchmal auch unwichtigen Neuigkeiten aus der direkten Nachbarschaft, dem Dorf oder der kleinen Stadt geteilt und verbreitet werden. Schneller übrigens als in regionalen Tageszeitungen. Böse Zungen behaupten, dass Social Media die Zeitungen ersetzt. Sei es drum. Es ist da und daher ist es schlau, diese Gruppen zu nutzen, wenn es darum geht, Innenstädte und lokalen Handel zu stärken. Ich denke, da herrscht Konsens.

Aber die Herausforderung ist: WAS posten? Welche Inhalte sollen wann gepostet werden? Hier ist unser Tipp: Immer wenn ihr als Social Media Verantwortlicher oder Citymanager unterwegs seid und ihr findet etwas, das sich gut auf Facebook, Instagram und Co. machen würde, dann packt es in Eure Ideen Box.

Am besten ist es, sich einen Ordner auf dem Rechner zu machen und dort all die Ideen hineinzulegen. Ein Dokument, in dem die Links drin liegen, ein Ordner mit den geschossenen Schnappschüssen - und so sammelt ihr sehr schnell relevante Inhalte, die ihr dann bei Bedarf hervorkramen könnt.

Je nach Häufigkeit eurer Post-Aktivitäten, setzt ihr euch in regelmäßigen Abständen hin und plant die nächsten Inhalte in eurem Blog, auf Facebook, LinkedIn, Snapchat. Am besten geht das auf einer einfachen Tabelle. Kann auch von Hand gemalt sein. Da plant ihr dann vor, welches Thema, welches Foto ihr an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit veröffentlichen wollt.

Professor Dr. Guido Ritter ist Oecotrophologe, bekannt durch Veröffentlichungen zum Thema „Insekten als Nahrung“ und der Experte für Heimatgeschmack. Er forscht zur Identitätsstiftung regionaler Speisen und Getränke am Institut für Nachhaltige Ernährung an der Fachhochschule Münster. Der Professor vertritt die These: „Heimat geht durch den Magen“, denn, so sein Statement: „Regionalität ist nicht nur nachhaltig, sondern auch Ausdruck der regionalen Identifikation.“

Der Professor ist bei uns im Interview und hat spannende Impulse für Regionalmarketing über die Kulinarik und wir sind dankbar seine Expertise im folgenden Interview teilen zu können.

 

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Wie findet man denn Ehrenamtler? Es ist schwer, aber nicht unmöglich. Ich denke, hier tut die Politik der kleinen Schritte sehr gut. Bau dir eine kleine oder große Community. Wie das geht, liest du hier:

2) Wer ist eigentlich die Zielgruppe? Wofür werden Ehrenamtler gebraucht?

Danach richtet sich die Ansprache. Es soll ein Stadtfest organisiert werden? Eure Ansprechpartner sind Vereine, Kreative, Unternehmer aus eurer Stadt. Es soll ein Sportwettbewerb sein? Verbindet euch mit den Sportlern der Stadt. Oder soll es einen Frühjahrsputz geben? Wie wäre es dann, euch an Kindergärten, Schulen und die dazugehörigen Eltern zu wenden?

2) Sammelt Ideen!

Wenn sich jemand ehrenamtlich engagieren soll, braucht er/sie einen Sinn, dies zu tun. Es gibt kein Geld dafür, im Gegenteil, der- oder diejenige schenkt seine Zeit der guten Sache. Da sind Mitspracherecht und Wertschätzung Elemente des “Mindest-Ehrenamtler-Lohns”! Macht eine Social-Media-Gruppe auf, ladet zu einem Kick-off-Meeting ein. Und hört euch alle Ideen an, die eingebracht werden. Schon im Meeting werdet ihr wissen, dass die eine oder andere Idee bei euch im Dorf oder eurer kleinen Stadt nicht umsetzbar sein wird. Aber bitte, bitte: Nehmt alles mit. Lasst nichts zerreden. Beschreibt die gute Sache, z.B. Frühjahrsputz in eurer kleinen Stadt. Und setzt vielleicht die eine oder andere Idee um.

3) Ermutigen. Bestärken. Gemeinschaftsgefühl aufbauen. Arbeit verteilen.

Schon im Kick-off-Meeting: Gebt klare Termine vor, Einschreibe- und ToDo-Listen. Wer besorgt was? Wer kümmert sich um Versorgung, Werkzeug, Akquise, Werbung und so weiter. Jede hat spezielle Talente. Einer kann sicher gut mit Werkzeug umgehen, ein anderer gut organisieren und der Dritte besonders gut Bratwurst grillen und Bier bereitstellen. Und achtet darauf, dass jeder sein persönliches Netzwerk, seine Familie, Nachbarn, Arbeitskollegen motiviert, auch mitzumachen.

4) Sinnvolle Informationsflüsse aufbauen

Sucht ein Medium, das möglichst viele erreicht. Das kann eine E-Mail-Liste sein, eine WhatsApp-Gruppe oder auch speziell gezüchtete Brieftauben, so dass ihr eure Ehrenamtler immer wieder mit thematisch wichtigen Infos versorgen und natürlich auch die nächsten Termine oder Aufgaben bekannt geben könnt.

Wir lieben Kleinstädte, Landleben und alles was dazu gehört. Unschwer erkennbar, wenn man mal durch den Blog scrollt ;)

Deshalb möchten wir, dass sich Besucher, Einwohner und Unternehmen bei Ihnen wohlfühlen. Kann man überhaupt etwas dafür tun? Kann man, wenn man weiß, wo man ansetzen soll. Es ist Teil unserer Arbeit solche Themen und Prozesse in Ihrer Stadt zu analysieren. Dafür haben wir unter anderem den Mystery Check konzipiert, der genau darauf abzielt, zu checken was geht. Was machen die Geschäfte und wie sprechen sie potentielle Kunden an? Wir kommen ins Gespräch, schauen durch die Expertenbrille, finden Besonderheiten und kommunizieren diese. Denn diese Besonderheiten verbinden Menschen mit einer Stadt. Erst dann wird sie Heimat. Rufen Sie uns an, sprechen Sie mit uns darüber.

Es ist nahezu amtlich. Die “Fotogenität” - oder zu neudeutsch, Instagramability ist ein eindeutiger Marketing und auch inzwischen Wohlfühlfaktor für Städte. Was nicht hübsch anzusehen ist, wird nicht besucht. Je mehr ansehnliche Bilder von einem Ort auf Social Media zu finden sind, desto höher das virtuelle Image einer Stadt. Unsere Freitags-Idee heute für Sie und Ihre Stadt oder Region:

  1. Kreieren Sie einen Hashtag mit einem griffigen Namen für Ihre Stadt/Dorf/Region.

Hashtags sind gekennzeichnet mit der Doppelraute # und dienen auf den Sozialen Medien, wie Instagram oder Facebook dazu, bestimmte Themen wiederzufinden. Es ist sozusagen eine Suchhilfe. Kreieren Sie also den Hashtag #MeineLieblingsSchnuckiTuckiStadt und jemand gibt das ins Suchfeld bei Instagram ein, findet er genau Ihre Bilder und Posts, die mit diesem #MeineLieblingsSchnuckiTuckiStadt versehen sind

  1. Loben Sie einen Fotowettbewerb aus, die jeder auf seinem Profil auf Instagram posten soll und unbedingt mit dem Hashtag versehen.
  2. Fahren Sie die Aktion über alle Medien, über Ihre eigenen Social Media Kanäle und vor allem auf touristischen Plattformen, auf denen sich Ihre Zielgruppe aufhält..
  3. Fordern Sie alle auf, die ihrer Meinung nach schönsten Bilder kräftig zu teilen. So erreichen Sie eine enorme Reichweite für Ihre Stadt.
  4. Holen Sie sich lokalprominente Juroren und machen Sie eine schöne Preisverleihung.

Kennen Sie das? Es gibt - gerade in kleinen Städten Menschen, die trifft man im Sportverein, der Kirchengemeinde, der Gemeindevertretung, im Förderverein - und noch im Seniorenclub. Immer die gleichen, denkt man - und das ist gut so! Diese Menschen sind eine wichtige Säule im sozialen Miteinander. Und die Gefahr besteht, dass diese Menschen ausbrennen und sich irgendwann ganz aus ihrem sozialen Engagement zurück ziehen. Natürlich werden diese Menschen geehrt und ausgezeichnet. Aber warum nicht mal einen weiteren mutigen Weg gehen? Eine gute Idee habe ich in Amerika gefunden: Was halten Sie davon, den tatkräftigsten Mitarbeitern EIN SABBATJAHR vorzuschlagen? EIN Jahr Abstinenz, auftanken und dann mit voller Kraft wieder für die Gemeinde da sein. Bitte nicht alle gleichzeitig, aber es kann funktionieren, denken wir.

Wir erfahren es immer wieder, egal, wo wir sind. Es sind die Einwohner, die ihre Stadt/ihr Dorf/ihre Region am besten vertreten und bestimmen, wie deren Zukunft aussieht. Ein Beispiel: In einer Stadt kommen immer wieder negative Schlagzeilen auf. Facebook-Gruppen sind Jammer-Täler aus “wie- schlecht-es-hier-ist-was-alles-falsch-ist”. Was wird wohl mit solchen Regionen langfristig passieren - übrigens unserer Meinung nach, egal, wie hoch das Marketingbudget ist und wie intensiv und liebevoll die Stadtverwaltung/Marketingverein sich darum kümmern. Was wird passieren? Richtig. Das, was das kollektive Bewusstsein jetzt schon vorweg nimmt: Die Stadt wird immer weniger lebenswert. Geschäfte schließen. Preise verfallen. Menschen ziehen weg. Unternehmen investieren anderswo. Ein negativer Kreislauf! Was wäre, wenn… ? Wenn die Menschen gerne in dieser Stadt leben, wenn sie ihre Heimat lieben? Wenn die Menschen sich aktiv dafür stark machen und überall voller Stolz darüber berichten, wo sie wohnen? Ja, dann - dann beginnen Menschen sich diese Stadt anzusehen. Dann wollen Menschen da wohnen. Irgendwann siedeln sich weitere Betriebe an, denn wo so viele Menschen gerne wohnen, herrscht gute Stimmung. Gute Stimmung ist gut fürs Geschäft. Einfach, oder? Theoretisch ist es so einfach. Und was machen Sie, liebe Stadtmarketingmenschen, um die Menschen in Ihrer Stadt zur Positiv-Denk-Spirale zu bringen?

Genau gesagt haben sie zwei Typen von Menschen in Ihrer Region/Stadt/Dorf. Schon jetzt haben Sie Menschen bei Ihnen, die ihre Heimat lieben. Die sagen es vielleicht (noch) nicht, aber sie tun es. Sonst wären sie schon weggezogen.

Wir haben Ihnen ein Gratis-Tool mit den besten Tipps für die Einwohner-Botschafter-Gewinnung zusammengestellt. Bitte schreiben Sie mir eine Mail an media@wieduwilt-kommunikation und ich sende Ihnen das PDF-Dokument kostenlos zu.

Regional ist das neue Bio. Das ist allgemeiner Konsens und regional kaufen liegt im Trend. Nicht nur in ländlichen Regionen, wo der Wochenmarkt vor allem in kleinen Städten zu neuer Blüte erwacht ist. Es ist nachweislich so, dass der Anteil regionaler Einkäufe überall zunimmt. Und “Kauft-lokal-Kampagnen”? Bringen die etwas? Die meisten regionalen Einzelhändler sagen, ja, “Kauft-regional-Aktionen” wirken und bringen ordentlich Umsatz in die Kasse. Und ja, das kostet auch Geld. Aber es bringt was, nachweislich:

Für lokale oder regionale Produkte, die klar als solche gekennzeichnet sind, geben die Menschen deutlich mehr aus als für die “Standard-Supermarkt-Ware”, deren Herkunft nicht ganz klar ist oder die von weiter weg stammen.

In Restaurants werden Gerichte, die mit Zutaten aus der Region zubereitet sind - und bei denen auf deren regionale Herkunft hingewiesen wird, deutlich öfter verzehrt.

Touristen lieben es, regionale Köstlichkeiten zu probieren oder Andenken aus der Gegend einzukaufen.

Und das Hauptargument, warum regionales Einkaufen so schön ist - viele Menschen sind einfach gelangweilt vom typischen Einerlei der deutschland- ja oft gar europaweit gehandelten Supermarktsortimente. Nur zum Verständnis: Supermärkte sind wichtig und aus dem lokalen Handelsmix nicht wegzudenken, aber auch hier gibt es deutliche Trends in Richtung Angebot von regionalen Produkten.

Und was ist nun der wirkliche Nutzen von Kampagnen? Sie bauen eine regionale Community auf, ein Netzwerk von regionalen Anbietern und Käufern. Sie vernetzen Menschen, die dieselbe Sprache sprechen, ähnliche Ideale haben. Und das, das ist der wirkliche Nutzen von “Kauf-lokal-Kampagnen”. Sie verstärken Identität, sorgen für Zugehörigkeit und bilden Gemeinschaften. So ähnlich, wie das was wir für das Regionalsiegel Elbe-Elster und unseren Auftraggeber RWFG gerade tun. Mehr Infos hier: www.reegional.de

Das Wieduwilt-Team, unsere lieben Kunden wissen das, besteht aus Kreativen, die genügend Freiraum brauchen, um Höchstleistungen im strategischen Marketing erbringen zu können. Keine Agentur kann Kundenwünsche erfüllen, wenn es kein motiviertes, pfiffiges Team gibt. Wir haben (aus unserer Sicht) das beste Team der Welt, denn es passt einfach alles. 
Denn uns alle fasziniert neben der Leidenschaft für Regionen, kleine Städte und Wege in Deutschland auch die große weite Welt. In diesem Jahr ist Südostasien dran. Wir gehen seit dem vergangenen Jahr auch in der Büroorgaanisation neue Wege, um unseren Mitarbeitern noch mehr Freiräume zu ermöglichen und arbeiten daher viel mobil. Das birgt Potenzial für neue, clevere Konzepte und Ideen und besten Service. Bei unseren regelmäßigen kreativen Brainstormings kommen auch immer mal wieder Reiseberichte auf den Tisch. Ich erzählte von meinem Traum, einmal ein Teammeeting in Bangkok durchzuführen. Die Augen aller am Tisch begannen zu leuchten. Und wir überlegten, wie wir das umsetzen könnten. Mit der richtigen Planung ist es nicht viel teurer als ein Trip über mehrere Tage nach Berlin, Frankfurt oder Hamburg inkl. Businesshotel und Meetingraum. So haben wir gut geplant und mal wieder einfach gemacht: Unser erstes Teammeeting in Bangkok ist ein voller Erfolg!
Zuerst ein Cocktail in einer der Rooftop-Bars in Bangkok-City. 64. Etage, da bekommt man recht schnell den Überblick und die Draufsicht auf Bangkok und diverse Projekte. Ideen zuhauf gibt es hier gratis mit dazu. Zurück in den irdischen Sphären haben wir uns einen CoWorking Space gemietet - das sind Arbeitsplätze in gemeinschaftlich nutzbaren Büros mit bequemen Schreibtischsesseln, reichlich Platz, viel Ruhe, Kaffeeflatrate und fettem Internetspeed. Und hier konnten wir entspannt das ein oder andere Kundenprojekt intensiv besprechen! Wir sind richtig von Idee zu Idee gehüpft, haben mehrere Pläne und ordentlich Struktur in allen unseren Kundenprojekten! So sehr trug uns der Flow. Vielleicht auch thailändische Freundlichkeit, Bangkoks pulsierendes Leben, und natürlich auch das schmackhafte, feurig scharfe Essen hier. Freu! Es war wunderschön und ist für uns genau die richtige Art, zu arbeiten.
P.S. In Zeiten des Fachkräftemangels ist es aus unserer Sicht für Agenturen überlebenswichtig, sich auch mit den Lebenszielen der Generation Y und Z zu beschäftigen. Arbeiten gehört da schon dazu, aber es muss Spaß machen und Freiraum bringen. Ehrlich: Da sind wir gerne mit dabei. Denn uns (als Generation Golf) macht es richtig große Freude, genau diese neuen globalen Arbeitswelten mit einem bewährten Team zu entdecken und daraus Mehrwert für unsere Kunden zu generieren.
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