Unser neues Format: Wir sind stetig und immer wieder unterwegs in kleinen Städten. Oft sind wir nur wenige Tage hier, dafür aber öfter. Daher haben wir uns überlegt, unsere “nebenbei” aufgeschnappten Schönheiten, Bemerkenswertes und so manchen InsiderTipp hier preiszugeben.

Diesmal: Bad Oeynhausen

Morgens, 8 Uhr. Fremdgehen kommt zuerst. Nein, nicht in echt: Wir wechseln nur mal kurz in die Nachbarstadt: Unser Frühstücksbrot holen wir nämlich nicht in Bad Oeynhausen sondern im benachbarten Gohfeld (gehört zu Löhne) bei Deutschlands bestem Bäcker baecker-simon.de Hier gibt es wirklich, wirklich sehr leckeres Brot. Bio. Demeter. Regional und mit allen Raffinessen. Wer mag, kann hier auch gleich, die zweite legendäre kulinarische Köstlichkeit antesten, nämlich Wurstwaren vom Fleischer Timmerberg aus Bad Oeynhausen. www.fleischerei-timmerberg.de.

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Marketing vom allerfeinsten, das kann das kleine Städtchen Chipping Campden in Großbritannien. Die kleine Stadt zwischen Worcester und Oxford präsentiert sich als eine von vielen unter den kleinen Städten dieser Welt. Typisch britisch. Eben. Ich wäre nie darauf gekommen, eine meiner nächsten Reisen dorthin zu planen, wenn es nicht die Olimpick Games gäbe. Das sind sehr, sehr, sehr britisch eigenartige Meisterschaften, die alljährlich stattfinden - und aus meiner Sicht ein großartiges Alleinstellungsmerkmal darstellen! Wie man so ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt? Geht mit fachlicher Unterstützung durch Wieduwilt Kommunikation.  
https://www.olimpickgames.co.uk/

mit einem Hauptstraßen-Manager als Helfer oder Unterstützer des Citymanagers? Inzwischen haben wir hunderte kleiner Städte genau angeschaut. In vielen dieser Städte gibt es eine Straße, die so ein Problemkind ist, wo Leerstand herrscht, wo sich Unsicherheit und Unordnung ausbreiten. Wie wäre es, wenn Rathaus und Bürgermeister dafür zumindest temporär einen Hauptstraßen-Manager auf den Plan rufen? Jaa, ich weiß, es gibt kein Geld dafür. Aber das kann man ja auch extern anbieten. Daher fragen Sie uns! Und das Ministerium Ihres Landes nach Städtebau-Fördermitteln und nach einem Pilotprojekt.

Was macht eine Stadt mit einem Gebiet, das nicht bebaut oder anderweitig genutzt werden kann. Man kann es brach liegen lassen, es den Unterwelten überlassen - oder man kann smart agieren, so wie die Stadt Utrecht, die strategisch in ihr Stadtmarketing investiert und eine völlig neue Zielgruppe angesprochen hat. Es gab eine Ausschreibung und eine ganze Reihe junger Kreativer hat sich entschlossen, ein städtisches Dorf zu entwickeln, in dem kreative Produkte aus Recyclingmaterialien hergestellt und vertrieben werden. Eine Art “moderne Kommune” - und wirklich clever umgesetzt. Die jungen Kreativen haben eine geordnete Heimat, das Brachland ist hochattraktiv und die Nutzungsrechte für 20 Jahre sind vergeben. Ein tolles Beispiel für strategisches Denken in kleinen Städten.

https://popupcity.net/buzzing-urban-village-is-a-testing-ground-for-the-circular-economy/

Leere Schaufenster, ungepflegte Gehwege vor den Geschäften, vergilbte Reklame, Reste der einstig stolzen Firmenbeschriftung: Leerstand ist der Feind jeglicher Kleinstadtidylle. Und ein ernst zu nehmendes Problem. Denn ein ausgezogenes und lange leer gestandenes Geschäft lässt Kunden wegbleiben und setzt oft einen Wegzug auch weiterer Gewerbetreibender aus dieser Gegend in Gang. Doch was kann die Stadt tun? Es handelt sich oftmals um unternehmerische Entscheidungen, die sich selten stadt-marketing-strategischen Gegebenheiten unterwerfen (lassen). Und über allem schwebt das Damoklesschwert der Digitalisierung. Amazon und Co. lassen grüßen und werfen lange Schatten voraus. Was also tun? Unser Tipp: Checken, was geht - und zwar VOR dem Auszug des ersten Geschäfts. Ins Gespräch kommen, schauen, was die Geschäfte so an besonderen Besonderheiten zu bieten haben. Diese Besonderheiten sind es, die Menschen auch im Zeitalter von Amazon und Co. in die Innenstädte ziehen - weil Erlebnisse zum Anfassen nun mal (noch) nicht übers Internet einzukaufen sind.

Übrigens: Unser Mystery Check für kleine Städte, den wir entwickelt haben, zielt genau darauf ab, solche und ähnliche Themen zu analysieren.

Rufen Sie mich an: Jana Wieduwilt.

Büro Brandenburg: T +49 3574 465 803

Büro NRW: T +49 5731 4960405

 

 

Achtung, liebe Mitlesende. Ich offenbare unser Geschäftsgeheimnis, wie wir unseren Kunden, kleinen Städten und Gemeinden helfen, ihre regionalen Anbieter und Gewerbetreibenden zum Handeln zu bewegen: Das tue ich gerne, denn ich glaube, dass dies der Schlüssel zu vielen Erfolgen ist, nicht nur bei lokalen Geschäftsinhabern. Was wir machen: Wir reden mit ihnen. Mit allen. Auf Augenhöhe. Und was noch wichtiger ist, wir hören ihnen zu. Und dann bringen wir zusammen: Das Konzept zur Idee, den Partner zum Partner. Das ist Arbeit! Ziemlich viel sogar. Da steckt viel Kraft drin aber auch der Zauber unserer Leidenschaft für kleine Städte. Deshalb funktioniert es!

Die Sommerreisezeit neigt sich dem Ende. Anlass für uns, auf die Suche nach neuen Reiseblogs zu gehen und euch Blogger mit viel Spaß und großer Reiseleidenschaft vorzustellen.

Ein absoluter All-Rounder in Sachen Blog ist dabei „Blickgewinkelt“ von Inka Cee. Ob Reisen, Fotografie, die richtige Ausrüstung in allen Lebenslagen oder Feuilleton, ist in ihrem Blog von allem etwas dabei. Ihrem Blog selbst gibt Inka Cee den geheimen Untertitel „Reisen und Leben im Hippie-Chaos der Neuzeit.“ und dieser ist bei ihr Programm. Mit ihrem besonderen Blickwinkel auf Destinationen bereist sie die ganze Welt und hat dabei eine Leidenschaft für die polaren Gebiete der Erde entwickelt. Ihre zweite große Leidenschaft ist aber Berlin und das schöne Brandenburg. Dieser frönt Inka nicht nur in ihrem Blog sondern auch als Buchautorin. In ihrem  grünen Reiseführer für Berlin „52 Eskapaden in und um Berlin“ hat sie bspw. tolle Outdoortipps für Berliner, Brandenburger und Gäste parat und kennt die richtigen Adressen für Ausflüge und Touren.

Doch Inka Cee bloggt nicht nur über ihre Reisen, sondern erzählt auch aus ihrem Leben. Teilt persönliche Gedanken und Themen mit ihren Followern und hat zwischendurch auch mal ein leckeres Rezept parat.

Ein rundum genialer Blog, der immer wieder aufs Neue begeistert und keine Wünsche offen lässt.

Unser Fazit: Unbedingt reinlesen!

https://blickgewinkelt.de  

Kleine Städte haben meistens auch kleine, feine und geniale Geschäfte. Neben gut ausgesuchter Gastronomie kann aus unserer Sicht in Zeiten von Online-Shops nur das Persönliche, Besondere, helfen, Gäste in die Innenstädte zu ziehen. Hier sind ein paar Ideen:

Leerstehende einst riesige Einkaufszentren können gefüllt werden, indem man vielen kleinen Geschäften und Startups die Chance gibt, hier einige Quadratmeter Shopfläche zu mieten. Das sieht dann ein bisschen aus, wie ein orientalischer Markt, macht aber Städte durchaus spannend und attraktiv.

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Wenn Tourismus und Gäste als Chance für kleine Städte begriffen werden, kann vieles passieren. Im Thailändischen Dorf Mae Klang Luang zum Beispiel hat man erkannt, dass Massentourismus nicht die Antwort ist. Einheimische öffnen hier ihre Häuser für Gäste. Diese können am traditionellen Leben teilnehmen und die Einnahmen gehen direkt an die Bewohner des Dorfes. Die Gäste lernen viel über lokale Pflanzen, die Landwirtschaft und das ganz normale Leben. Es können nur so viele Gäste kommen, wie gerade Gastgeber zur Verfügung stehen. Gäste können nur nach Anmeldung kommen - und die Sache läuft hervorragend. Für Gäste und Einheimische.

Andere, wie die Norweger im abgelegenen Städtchen Svalbard, freuen sich über die Hilfe der Gäste. Denn hier können die Gäste helfen, den Strand von Müll und Unrat zu befreien, die das Meer anspült. Die Touristen sind begeistert. https://oceanwide-expeditions.com/blog/environmentally-minded-tourists-cleaning-beaches-in-northwest-spitsbergen

Ich habe diesen Sommer eine Menge Leute getroffen, die in Amsterdam Urlaub gemacht haben. Sie alle haben als erstes gesagt, wenn ich sie fragte, wie es war: “Voll”. Sooo viele Gäste dort im schönen Amsterdam. Das “Voll” war von der Tonalität her so formuliert, dass man merkt, ups. Das ist ein “voll”, das keiner so richtig will. Am wenigsten wahrscheinlich die Amsterdamer. Von kleinen Städten, die wir kennen, habe ich das noch nicht so gehört. Aber wie soll denn tatsächlich mit dem Widerspruch zwischen den Ansprüchen der eigenen Bürger und denen der Gäste umgegangen werden? Sollten kleine Städte deswegen aufhören, um Gäste zu werben?

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