Ihre Destination ist nicht auf Instagram? Ihre Zielgruppe gehört zu den Millenials oder der Generation Y? Schlecht.

Denn für die technikaffinen Zwanziger und Dreißiger spielt es eine riesengroße Rolle, ob ihr Reiseziel nicht nur sehens- sondern vorzeigenswert ist. Gibt es tolle Bilder, atemberaubende Anblicke, Sonnenuntergänge? Gibt es Gebäude, Skylines oder auch einfach witzige Orte, vor denen man sich selbst posenderweise darstellen kann, damit man viele Likes, Herzen und Follower dafür bekommt?

Wir haben hier unsere Top-Ten der Instagramability-fähigen Reiseziele zusammengestellt. Zukunftsforscher Andreas Steinle sagt dazu: “If a place looks cool on Instagram, it probably is cool.” Mehr Infos: https://www.zukunftsinstitut.de/

Dass das für kleine Städte eine mehr als aktuelle Marketingidee ist, schreibt die Welt https://www.welt.de/icon/unterwegs/article168104926/Das-sind-Deutschlands-15-schoenste-Kleinstaedte.html

Hier sind unsere Top 10:

  • Meißen
  • Hosena
  • Island of Burano
  • Cochem
  • Kühlungsborn
  • Veszprem
  • @mein_cottbus
  • @draft_of_mine  (Schorndorf, Bad Urach)
  • @landbrandenburglieben
  • @kleinstadtfotos

Endlich ist es offiziell. Wieduwilt Kommunikation ist nun Mitglied im Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. Der Verein ist der einzige bundesweite Interessenverband des City- und Stadtmarketings mit dem Ziel, das Interesse für das Stadtmarketing zu vergrößern. Dazu ist die bcsd die Interessenvertretung des Berufsstandes. Nach dem Motto "Stadt ist Leben" führt der Verband regelmäßigen Erfahrungsaustausch und häufige deutschlandweit organisierte Netzwerktreffen durch. Das ist natürlich ganz in unserem Sinne! Daher sind wir froh, mit in diesen Expertennetzwerk wirken zu dürfen, von dem unglaublichen Wissensschatz der Mitglieder zu lernen und so unseren Kunden noch besser dienen zu können. Wir würden uns freuen, uns an der ein oder anderen Stelle einbringen zu können.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass meine Mutter immer erzählte, wie sie früher (gaaanz früher) mit dem Rad Milch vom Dorfanger geholt hat. Da standen die Milchkannen verbeult und angeschlagen, aber gefüllt mit frischer, lauwarmer Milch, die der Bauer da immer hin stellte für seine Stammkunden: Stammkunde war das ganze Dorf. Die Kinder wurden früh, vor der Schule mit dem Rad dorthin geschickt, die frische Milch zu holen. Sie schwärmt davon bis heute. Ich konnte mir lange Zeit gar nicht vorstellen, VOR der Schule oder Arbeit los zu fahren, um mühsam eine offene Kanne Milch zu holen.

Andererseits: Wer mal richtig frische Milch direkt vom Bauern probiert hat, der weiß, dass das ziemlich wenig mit der industriell verarbeiteten Milch im immer geöffneten und mit dem Auto erreichbaren Supermarkt zu tun hat. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir einer regionalen Idee ein bisschen mit unter die Arme greifen durften. Soreegio ist der neue Online-Shop für regionale, handwerklich produzierte Lebensmittel aus Elbe-Elster und Umgebung. Die Unternehmer Andreas Richter und Ulrich Wackernagel bedienen das immer stärker zunehmende Bewusstsein nach Regionalität, nach Authentizität und der Nähe zum Essen. Wir essen heute (wenn wir Supermarkt wählen) häufig bis zur Unkenntlichkeit industriell verarbeitete Sattmacher. Lebensmittel hingegen, die von Hand hergestellt sind, frisch sind und nur über kurze Strecken transportiert werden, das ist einer der Megatrends. Kleine Städte im ländlichen Raum sind ideale Orte, um diesen Trend zu leben.

Regio-Food ist Trend. Regio-Food ist ehrlich. Essen ist sowieso ein Trendthema. Und wird dazu ziemlich gut angenommen: Wir haben hier 4 ½ Ideen, welche Aktionen kleine Städte machen könnten, um das Thema zu bespielen:

  1. Korb-Markt. Alle Lebensmittel, die lose, in einem Korb transportiert werden können und aus der Region stammen, könnten auf einem solchen Local-Food-Markt präsentiert werden. Das kann auch ganz klein sein. Zum Beispiel Äpfel, Brötchen, Trockenobst, kleine Marmeladengläser, Naschereien, Eier, Honig, Käsewürfel oder ähnliches.
  2. Straßenfeste. Die Idee ist gar nicht neu. Aber sie macht Spaß und bringt Verbundenheit in die Nachbarschaft. Starke Nachbarschaften sind auch oft starke Botschafter der eigenen Stadt. Warum das Ganze nicht unter das Motto: “Selbst gemacht” stellen: Selbst gebackener Kuchen, Naschwerk, Obst aus dem Garten, Eingewecktes, Marmeladen und so weiter sind ein Genuss.
  3. Städte, die über Innenhöfe verfügen, könnten einen Trend aufgreifen und einmal im Jahr die Höfe öffnen. Zu einem Weihnachtsmarkt mit regionalen Angeboten, die die Bewohner der Häuser an den Höfen selbst herstellen oder auf kurzen Wegen beschaffen. Regionaler Glühwein. Selbst gebackene Plätzchen und das ein oder andere Naschwerk nach traditioneller Hausfrauenart hergestellt sind definitiv die Renner. Kommerziell muss dabei gar nichts sein. Es reicht, wenn es mit Liebe getauscht wird.
  4. Gläserne Geschäfte. Machen Sie in Ihren lokalen Bäckereien, Fleischereien und Schokoladengeschäften einen Gläsernen Tag, an dem Sie gezielt ihre Produktion öffnen und zeigen, wie die Produkte hergestellt werden. Lassen Sie die Kunden zusehen.

½     Küren Sie ein Gericht, das Ihre Stadt besonders auszeichnet. Ein Rezept, das alle Menschen bei Ihnen genauso zubereiten und das Ihre Stadt ausmacht. Fragen Sie die alten Leute, zum Beispiel nach dem Rezept für Holundersuppe oder ähnliches.

Stadtmarketing nutzt das Image, das eine Stadt hat, oder haben will, um Einheimische und Gäste für den Ort zu interessieren. Soweit so gut. Städte können und müssen eine klare Marke haben – und damit ist nicht das optische Erscheinungsbild gemeint. Logo, Bildmarke und Claim sind immens wichtig, das steht außer Frage. Aber vor dem Logo steht für mich immer der Inhalt der Marke. Das schönste Bild nutzt nicht viel, wenn es nicht mit Wirklichkeit unterlegt ist. Ein Markenbildungsprozess ist aufwendig und kostet Zeit und Geld. Oftmals werden externe Berater hinzugezogen. Das ist alles gut und richtig so.

  1. Aus unserer Erfahrung ist Markenbildung und –entwicklung ein Prozess, der von der Basis zur Spitze kommen muss.
  2. Eigenliebe. Erst mal Fans im eigenen Lager finden. Die Bürger zu begeisterten Markenbotschaftern machen. Oder wenigstens erreichen, dass sie “net g’meckert ist g’nug g’lobt” leben.
  3. Alle beteiligen: Wenn sich eine Stadt(Verwaltung) überlegt, die Stadt zu einer einzigartigen Marke zu entwickeln, dann muss dieser Prozess mit allen Beteiligten – den Bürgern, der Wirtschaft, der Politik, dem Handel und den Vereinen der Stadt stattfinden. Denn: Wem begegnen denn Gäste und Bürger, wenn sie durch ihre neue hippe, angehübschte Stadt gehen? Richtig, dem Verkäufer am Bratwurststand, dem Studenten, der Hausfrau und dem gestressten Manager, sie treffen den Kegelbruder und den Stammtischbesucher. Diese bilden ab, was die Stadt letztendlich ausmacht, abseits wunderbarer und wichtiger Museen, Kulturereignisse, Parks und sanierter Innenstädte. Die Bedienung in der Kneipe, der Museumswärter und der Busfahrer machen die Stadt attraktiv und erlebenswert.
  4. Ggf. externe Berater hinzuziehen und als (unabhängige) Moderatoren in die Stadtmarketingentwicklung einzubinden. Externe Berater haben Vorteile, denn sie sehen die Stadt wie ein “Fremder”, kennen die Befindlichkeiten nicht und dürfen Wahrheiten aussprechen, die Einheimische nicht sagen/sehen (dürfen). Berater können vorurteilsfrei moderieren und Ergebnisse mit externem Sachverstand zusammenfassen.
  5. Aktionen machen (lassen). Beteiligung organisieren. Die Bürger einbeziehen und eigene Ideen entwickeln lassen. Eine Wettbewerbs-Auslobung, bei dem das beste Veranstaltungs-Konzept gewinnt und (partiell) finanziell unterstützt wird, ist eine gute Idee.
  6. Pressearbeit. Facebook. Instagram. Zeigen Sie die schönen Ecken Ihrer Stadt. Auf Facebook. Instagram. Fordern Sie die Einwohner auf, ebenfalls schöne Fotos einzusenden und zu posten. Laden Sie so oft es geht, freie Lokaljournalisten ein, die über Ihre Stadt berichten. Oft sind lokale (freie) Journalisten auch Lokalpatrioten, so dass sie sicher gerne mit helfen, Ihrer Stadt eine gute Eigenwahrnehmung zu geben.

  1. Erstmal genau hinhören. Was ist denn die Meinung der Bürger über ihre Stadt. Was sagen Geschäftsleute, ganz normale Bürger, die Souvenirverkäuferin, die junge Familie, der Gastwirt, die Krankenschwester über ihre Stadt.
  2. Sehen lehren. Die Einwohner einer Stadt aufmerksam machen auf die Schönheiten und Besonderheiten ihrer Stadt, beispielsweise mit Unterstützung der lokalen Presse. Geschichten hervorholen und von den Bürgern berichten.
  3. Vereine für Stadtmarketing, Gewerbevereine und Innenstadtvereine o.ä. Vereine mit ins Boot holen, nach ihrer Meinung und vor allem Verbesserungsvorschlägen fragen.
  4. Öffentliche (kostenlose) Stadtspaziergänge - mit externen Begleitern, deren Erstaunen und ehrliches Interesse eine neue Sichtweise auf die städtischen Sehenswürdigkeiten darstellt.
  5. Bürger in Entscheidungsstrukturen zur Entwicklung der strategischen Ausrichtung einbeziehen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Stadt Minden. Unter dem Slogan Minden gestalten, sind die Bürger eingeladen die Stadt aktiv mitzugestalten. (http://www.minden.de/stadt_minden/Minden%20gestalten/).  
  6. Ideenwettbewerbe ausloben/Sticker drucken lassen und kostenlos ausdrucken
  7. ggf. darüber nachdenken, das Logo kostenlos herauszugeben und allen Händlern, Geschäftsleuten und Kreativen zur Verfügung zu stellen, wie zum Beispiel Bielefeld das macht https://www.bielefeld.de/de/ti/souvenirs/

Kennen Sie das? Sie kommen in eine Stadt und alle, ok, viele Menschen strahlen Sie an. Scheinbar sind alle froh. Kellnerinnen plaudern mit der Blumenverkäuferin, die Postfrau grüßt alle freundlich, alte Damen halten einen Schwatz auf dem Markt. Idealzustand? In einigen Städten schon. Aber wie wichtig sind denn engagierte und verbundene Einwohner nun wirklich für kleine Städte? Vorweg: Ohne engagierte Locals geht in kleinen Städten gar nichts. Ehrenamtliche Vereinsarbeit, Feste, kleine engagierte Geschäfte, die die Innenstadt aufleben lassen. Und: Das ist für das Stadtmarketing entscheidend: Die Einwohner sind die besten Multiplikatoren für eine Stadt. Wie kann man engagierte Menschen bekommen? Wir haben einige Vorschläge und Ideen:

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Der Online-Handel boomt. Allein Weihnachten 2017 wurden an Spitzentagen mehr als 15 Mio. Pakete in Deutschland versandt. Ist es also wahr: Die Innenstädte und Einzelhändler werden nicht mehr gebraucht? Wir glauben nicht. Es wird anders, aber es wird. Wenn die lokalen Einzelhändler entweder Dinge anbieten, die Online nicht verfügbar sind, oder wenn sie Methoden des Online Handels in die Offline-Welt transformieren. Lokale Produkte - zu shoppen beispielsweise im Finsterwalder Heimatladen https://www.mein-heimatladen.com/ geht online, aber auch offline. Dann ist ein Schwätzchen mit dabei, die lokalen Jobangebote und Neuigkeiten für alle können diskutiert werden. Regional ist in. Frische ist in. Das bekomme ich nunmal nicht online. Persönliche Beratung ist nach wie vor im Trend, auch das geht nicht online. Das Thema “Andere Kunden kauften auch”, kann man über die Auslage, die persönliche Beratung und/oder themenorientierte “Pakete” spielen. Vielleicht können auch Einzelhändler aus den Städten darüber nachdenken, ihre Waren zu liefern, Abends länger zu öffnen oder auch, ihre Kunden mit besonderem Mehrwert anzusprechen (lokale Modenschau, Kochkurs mit den neuesten Küchenmaschinen oder Crash-Kurs im Schuheputzen für Eilige). Ideen gibt es viele, einige davon auch bei uns. Wir freuen uns auf Ihr Anliegen.

Ein Instrument des Stadtmarketings.

In Pittsfield (irgendwo im ländlichen Nirgendwo der USA) gab es eine bemerkenswerte Aktion: "Das Jahr der Freundlichkeit". Eine herrliche Idee, wie wir finden. Nicht, dass die Bürger dort vorher nicht freundlich gewesen wären, aber nun waren sie es mit Absicht. Mit voller Absicht, um das gemeinschaftliche Bewusstsein anzuheben. So gab es eine Aktion von Schülern, die ihren Lehrern Thermoskannen mit Kaffee in die Schule brachten, es gab einen Tag im Frühjahr, an dem bewusst Nachbarschaftshilfe geleistet wurde. Es gab im Sommer "Tassen der Freundlichkeit", große Tassen, in die Tomatenpflanzen gesetzt wurden, die dann langsam heran reiften. Und für jede Aktion schrieben die Menschen ein farbiges Blatt. "Habe beim Nachbarn Müll aufgelesen", "Letzte Woche das Mittagessen für einen Mann am Nachbartisch bezahlt", "Einen Fremden angelächelt", "Die Tür aufgehalten". Und in Kinderschrift ist auf einem Blatt zu lesen: "Ich habe geteilt, obwohl ich eigentlich nicht wollte". Ob das wohl auch bei uns in Deutschland ginge?

Hier ist der gesamte Beitrag https://downeast.com/place-of-grace/

Digital Detox gehört heute schon häufiger zu den Neujahrsvorsätzen. Die bewusste Abstinenz bei der Nutzung digitaler Medien, die Vermeidung von Facebook, WhatsApp und Co.

Doch nicht immer ist die Vermeidung der richtige Weg. Dennoch: Vor allem bei uns Kommunikationsmenschen ist ein völliger Verzicht auf moderne Kommunikationsinstrumente schwer möglich und auch nicht sinnvoll. Dazu haben wir einen tollen Artikel gefunden:

In seinem Artikel „OMline– Digital erleuchtet“ stellt Christian Schuldt den neuen Lebensstil „Omline“, die digitale Mindfulness vor. Dabei handelt es sich um den Ansatz, einen Mittelweg  zwischen der allgegenwärtig  vernetzten digitalen Welt und dem bewussten Leben im realen Hier & Jetzt zu schaffen.

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