Was du mindestens einmal im Leben getan haben solltest.

Letztens habe ich es wieder getan. Einfach so. Also so einfach ist es nicht, vor allem, wenn du nicht alleine unterwegs bist. Dann ist es sogar ganz schön schwer und am Anfang auch ein bisschen befremdlich. Und wenn du dann drin bist, im Prozess, dann werden Dinge wahrnehmbar, die sonst nicht da sind – jedenfalls nicht auf dem Radar.

Nun: Ich will das Geheimnis lüften. Geh mal schweigend durch deine Stadt. Durch die Stadt oder das Dorf, in dem du wohnst oder dich häufig aufhältst. Setze dir eine Zeit, sagen wir, am Anfang, so 10 Minuten. Und dann läufst du los, das Handy hast du in deine Handtasche oder deinen Rucksack gepackt. Das brauchst du jetzt nicht. Geh. Sei still. Nimm wahr. Schweig.
Hörst du das Flüsschen rauschen. War das eigentlich schon immer so laut? Oh, wie störend doch der Verkehr ist. Was war das? Schon Vögel im Januar? Wie es sich anfühlt und raschelt, wenn ich über das trockene Laub laufe. Ich sehe die Enten auf dem Fluss. Die schweigen auch.

Jetzt schieben sich die Wolken weg und die Sonne lugt hervor. War diese Bank wirklich schon immer hier? Das ist ja interessant: So habe ich das kleine Kunstwerk hier im Park noch nie gesehen… Und so weiter, weiter und weiter.
Schalte deine Sinne an. Das geht wirklich gut, indem du unser Sprechwerkzeug mal ausschaltest und die Wege gehst, die du schon immer gegangen bist. Es werden Dinge passieren, die wie ein Wunder sind. Für mich ist das Schweigen der ultimative Weg, ausgetretene Wege zu verlassen. Tu es mal. Einmal in deinem Leben. Ich freue mich auf deinen Bericht!
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