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Es geht auch anders: Ladenhüterin Nicola Askapa – wie du dein Produkt entwickelst

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Bügeln als Geschäftsidee? Was soll das denn?

Und warum tut eine ehemalige Stadtmarketingmanagerin so etwas? Gründet einen Bügelladen, verkauft nachhaltige Produkte und hat so manchen Service für ihre Kunden bereit. Hier geht es um neue Kombinationen, um neue Dienstleistungen und um Mut.

Alles neu.

Auf der Suche nach Routine, Kundenkontakt und einem spannenden Angebot in der Region machte Nicola Askapa sich mit einem Ladengeschäft im niederösterreichischen Klosterneuburg-Kritzendorf selbstständig. Kurz zuvor hatte sie die Stelle im Stadtmarketing und der Öffentlichkeitsarbeit ihrer Heimatstadt gekündigt, weil sie mehr Routine und weniger Kreativität auf Knopfdruck haben wollte. 

Sie analysierte: Sich selbst, den Markt und die Region und fand heraus, dass es kaum Bügelservice-Angebote gibt. Ja, du liest richtig. So richtig Bügeln mit der Hand und auf nem Bügelbrett. Das Konzept schlug ein, von Anfang an lief das Geschäft gut an. 

Hier gibt es ein klares Produkt: Bügeln, Waschservice und kurz: Ladenhüterin. Nicola Askapa mag den Namen. Sie sei nicht käuflich, eben wie ein alter Ladenhüter, dennoch sei sie immer im Laden, den sie eher so betrachte wie einen Ort, um den man sich kümmern muss, eben wie ein Wildhüter. 

Lernen, lernen und wieder lernen

Nicola hat den Mut gefunden, ihrer Leidenschaft nachzugehen und ihren Weg zu gehen. Eines ist frappierend an ihrem Lebenslauf: Sie hat stets gelernt, immer wieder zu lernen, eine Erfahrung von heute unschätzbarem Wert. Heute bietet Nicola Askapa ganz normalen Bügelservice an, sie wäscht die Wäsche ihrer Kunden – zum Beispiel beim Bügelcafé. In Kooperation mit der benachbarten Gastronomie können die Kunden sonntags frühstücken gehen und derweil bekommen sie ihre Wäsche gebügelt und können kurz vor Mittag die Kleidung sauber und gebügelt mit nach Hause nehmen. 

Im Lädchen selbst gibt es regionale Produkte, die zum Thema passen: Seifen, Waschmittel aus nachhaltigen Ingredienzien. 

Was du mitnehmen kannst:

Was bedeutet das für deine Produktfindung? Überleg mal, was du gern machst. Was du besser kannst als alle anderen? Was du lieber machst, was viele andere überhaupt nicht gern machen. Ich zum Beispiel schreibe gern und leicht, dachte aber Jahrzehnte, dass das alle so könnten und habe daher noch einige Bücher mehr zu schreiben. 

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