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Fünf Tipps zum Arbeiten in Remote-Teams

//Fünf Tipps zum Arbeiten in Remote-Teams

Dieser Beitrag enthält unsere fünf Tipps zum Arbeiten in remote Teams. Seit heute genau 600 Tagen sind wir mit einem Kern-Team von sieben Mitarbeitern und noch einmal fünf Spezialisten, die nur zeitweise für uns arbeiten, ortsunabhängig.

Der Anfang des remote Arbeitens

Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich mich fühlte, als ich am 31.7.2018 den Schlüssel für unser 100 qm-Büro über den Dächern von Dresden mit Blick auf die Skyline der Stadt abgab. Ich fühlte mich verlassen, unsicher und (hier kann ich es ja verraten) ziemlich dämlich. Was habe ich da nur wieder angestellt, dachte ich mir. Nach außen strahlte ich natürlich Zuversicht aus, auch wenn viele meiner Kunden irritiert waren und einige nahe Bekannte mir jegliche Vernunft absprachen.

Ohne Büro, wie soll denn das gehen?

Du kannst ja gar nicht kontrollieren, wann deine Mitarbeiter arbeiten. Und du zahlst dann zuviel. Es wird dich ruinieren. “Ja, das kann sein”, dachte ich damals. Ich war in meinem Inneren dennoch zu mehr als 80 Prozent überzeugt, dass das der einzige Weg ist, wie wir weiter unsere Mitarbeiter kreativ und bei Laune halten und gleichzeitig das Leben führen können, das wir führen wollen. Da hilft Arbeiten in remote Teams.

Wie remote Arbeiten gehen kann, die besten fünf Tipps

Also, es musste irgendwie möglich sein. Auch als Agentur, die durchaus große Projekte im Marketing erfolgreich abwickelt. Aus den Erfahrungen der letzten 600 Tage habe ich diese fünf Tipps entwickelt, wie für mich remote und ortsunabhängig funktioniert:

  1. Die IT muss passen. Stell sicher, dass du ein störungsfreies System hast, und du und dein Team jederzeit auf die Daten zugreifen können. Stell sicher, dass das auch mit geringen Internetbandbreiten geht.
  2. Du musst anders führen. Viel organisierter als im Büro. Du kannst eben während eines Kunden-Anrufes nicht mal eben ins Büro deines Mitarbeiters stürmen und dann mal schnell was regeln. Du schreibst auf, nimmst wahr – und rufst dann den Mitarbeiter an, wenn dieser in der gleichen Zeitzone unterwegs ist. Ansonsten schreibst du eine Mail. 
  3. Nimm dir mehr Zeit für Führungsaufgaben. Das ist so. Punkt. Du darfst nach wie vor deine Mitarbeiter führen nach ihren Vorlieben und Eigenschaften. Der eine fühlt sich gegängelt, wenn du jeden Tag ein Online-Meeting anberaumst, der andere vernachlässigt, wenn du es nur einmal die Woche tust. 
  4. Nutze sinnvolle Projektsteuerungstools, die auch das ganze Team benutzt. Gerne benutzt.
  5. Mach regelmäßige Teamevents und Teammeetings. Ich habe das bislang etwa jedes halbe Jahr gemacht an einem schönen Ort in der Welt. Das schafft Gemeinschaftserlebnisse. Ich bin gerad am Überlegen, wie wir das ohne zu Reisen hinbekommen und lasse dich da gern teilhaben.

Wie ist es bei dir? Was möchtest du von mir wissen? Wie kann ich dir mit meinen Erfahrungen helfen, dein Business schnell auf remote umzustellen?

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