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Schreiben geht im Café

//Schreiben geht im Café

Warum das so ist, weiß ich gar nicht. Aber am liebsten schreibe ich im Café.

Da kommen mir die besten Ideen, und ich komme so richtig in Flow. Wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind. Es herrscht eine gewisse Geräuschkulisse, Kaffeemaschine, Gebrabbel und Unterhaltung der Gäste, Geschirrgeklapper – und zweitens: Es sind Strom und Internet vorhanden. Denn meist fällt mir was ein, das ich manchmal nachrecherchieren möchte – und meist gehe ich in ein Café, wenn ich Strömlinge tanken möchte. Und natürlich einen Tee oder Kakao zu mir nehmen möchte.

Warum ich diese Kulisse aus Alltag und Gesprächsfetzen um mich herum brauche, weiß ich gar nicht. Fest steht, dass ich mich dann dennoch inmitten des Geschehens in mich zurückziehe und meine Umwelt nur schemenhaft wahrnehme. Ich könnte es auch ruhiger haben. Will ich aber gar nicht. Ich liebe es, aufzutauchen aus meinem Konzept oder meiner Schreibwelt und zu beobachten, was um mich herum geschieht. Menschen trinken Kaffee, erzählen sich was, lachen, machen eine Show oder eben keine, sind genervt oder entspannt. Kellner sind flink und lieben, was sie tun oder fahrig und müde. Die Gäste kennen sich oder sind jeder ganz für sich.

Auch, wenn ich an Marketingkonzepten arbeite, mit meinem Team berate oder mit Kunden spreche. Diese ganz besonder Atmosphäre macht das Salz und die geheime Gewürzmischung in der Komposition der Wieduwilt Marketingstrategie aus. Und das find ich sehr, sehr schön.

Voller Dankbarkeit habe ich mich vor kurzem ein paar Tage zurück gezogen, um an unserem Stadtmarketingbuch weiter zu arbeiten und einige Kunden-Marketingstrategien zu verfeinern. Wie ist es bei dir? Welche Arbeitsatmosphäre bringt dich zu Höchstleistungen? Was brauchst du, um so richtig produktiv zu sein?

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