So geht Kundenorientierung

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Ihr wisst es oder ihr wisst es nicht, ich besuche auf meinen Pilgertouren sehr sehr gern Kirchen.

Immer immer zünde ich eine Kerze an (soweit möglich) und danke für all die Wunder in meinem Leben. Und nun bietet sich natürlich Polen sehr an, die zahlreichen Kirchen in all ihrer Pracht zu bewundern. Es gibt auch Spendenboxen, in den meisten Kirchen ganz klassisch mit dem Kästchen und dem Geldschlitz darin realisieren. Nun haben wir ja auch Fortschritt und hier in dieser prachtvollen Kirche in Polen darf der gläubige oder ungläubige Geber unbedingt modern spenden. Via Touchscreen darf er den Geldbetrag auswählen und dann per Kreditkarte dem Gotteshaus seinen finanziellen Segen zukommen lassen.

Fortschritt!?

Ja. Denn auch hier ist wieder eine Kundenorientierung da. Ich zum Beispiel mag die Sucherei nach dem Kleingeld wirklich nicht. Manchmal habe ich nur große Scheine dabei oder eben den Betrag, den ich spenden will, nicht passend. Das nervt. Wie schön, wenn ich via Screen auswählen und dann kontaktlos per Kreditkarte “bezahlen” kann. Da hat sich wieder mal jemand Gedanken gemacht, wie man die “Kunden” in der Kirche abholen kann. Kundenorientierung pur.

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