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Warum Wieduwilt-Kommunikation die perfekte Firma für meine persönlichen Bedürfnisse ist.

//Warum Wieduwilt-Kommunikation die perfekte Firma für meine persönlichen Bedürfnisse ist.

Ein 19 Jähriger berichtet über seine Kriterien zur Wahl des Arbeitsplatzes. 

Work-Life-Balance, Freizeit-Orientierung, Generation Z, Digital Native –> Schlagworte, die mich,  meine Altersgruppe und Orientierung beschreiben sollen. Was heißt das für mich? Bin ich diese Person, bin ich auf der suche nach dem perfekten Leben mit möglichst wenig Arbeit und dem besten Lebensstil?

Es ist alles da…

Die Weichen wären auf jeden Fall gestellt: Der Arbeitsmarkt ist absolut unterbesetzt, Unternehmen suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern um der nicht kleiner werdenden Nachfrage an ihren Produkten gerecht zu werden. Die gleichbleibende Nachfrage ist wirtschaftlich gut, aber wer produziert, wer liefert die Leistung?

Diese Rente rückt immerhin-, aus Unternehmersicht, in immer weitere Ferne, aber das Problem schiebt sich nur auf und bleibt das Gleiche: Wie motiviere ich die Jugendlichen bei genau meinem Unternehmen anzufangen.

Was will Generation Z?

Für mich persönlich, als Mitglied der Generation Z ist es natürlich ein riesen Vorteil bei der Arbeitsplatzsuche, statt hoffen zu müssen irgendwo überhaupt angenommen zu werden, hat sich zum ersten Mal der Spieß herumgedreht. Ich, als junge, qualifizierte Arbeitskraft, habe nun die Wahl nach einem Unternehmen zu suchen, dass meinen Vorstellungen gerecht wird. Anstelle des begehrten Arbeitsplatzes, ist es nun der begehrte Facharbeiter/ Azubi, um den gekämpft wird. Die Unternehmen sind nun in der Pflicht für sich zu werben, wenn sie im Markt bestehen wollen.

Was sind also die Werte, die eine Firma darstellen sollte, um sich attraktiv für “Nachwuchs” zu machen, um sich von der Konkurrenz abzuheben?  Ganz einfach: Es gibt nicht den einen Wert, der meiner Generation zusagt.

Wie bitte, was??? Warum dann der Text?

Nun, es gibt natürlich Tendenzen, die auch den meisten Firmen, welche sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt haben, bekannt sind. Geld rückt in den Hintergrund, Komfort in den Vordergrund, Wertschätzung des Einzelnen, eine gute Außenwirkung der Marke (Wie stehe ich unter meinen Freunden da, wenn ich hier arbeite?), Umweltschutz, Nachhaltigkeit, soziale Projekte — klingt gut, klappt auch bei vielen gut, aber wie wähle ich nun ein bestimmtes Unternehmen, wenn jedes einzelne Versucht mit eben diesen guten, allerdings gleichen Werten zu locken?  Wie setzt sich ein Unternehmen durch? Warum habe ich mich genau für Wieduwilt-Kommunikation entschieden? Klare Sache– “Unternehmerkind in der Firma von Mutti, der muss ja nichts machen, außer Junior-Chef zu sein. Der Weg ist schon lange bereitet und die anderen Mitarbeiter machen die Arbeit und der verdient nur”, so oder ähnlich kann ich mir die Reaktionen auf meine persönliche Entscheidung über meinen Arbeitsplatz vorstellen. Nicht komplett unberechtigt, natürlich ist es ein einfacher Weg, ein CV, oder Lebenslauf ist in meiner Situation nicht der ausschlaggebende Punkt für meine Einstellung gewesen, das Vertrauen und die Vertrautheit mit der Firma schon eher. Ist meine Entscheidung also nur gefallen, weil ich zu bequem war, mich woanders umzuschauen? Nein, natürlich habe ich mich trotzdem auch in anderen Firmen mittels verschiedener Praktika umgeschaut, eine Notwendigkeit, um überhaupt einen Vergleichswert für meine Entscheidung  zu schaffen. Was waren also die Punkte, die mich am Ende dazu bewegt haben, in der Firma einzusteigen, neben der Vertrautheit mit dem Team kommt die Vertrautheit mit der Materie, mit der Branche, welche sicherlich durch das Aufwachsen in der Firma gefördert wurde. Aber natürlich ist es auch für Jugendliche am einfachsten sich an den Jobs der Eltern zu orientieren, da die Diskussionen am Esstisch und die Erfahrungsberichte der Eltern natürlich von den eigenen Erfahrungen in der Arbeitswelt getragen werden. Das ist ganz natürlich. Eine Familie, in der ein Elternteil oder sogar beide Elternteile Autoverkäufer sind, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit öfters über verkaufte Autos und Verhandlungsgespräche reden als eine Familie in der beide Elternteile Lehrer sind. Ob die Eltern dann dadurch ihren Einfluss für oder gegen den eigenen Beruf ausüben, ist natürlich immer unterschiedlich, jedoch ist der erste Kontakt mit der Arbeitswelt für fast jeden Jugendlichen über diesen indirekten Weg. Für mich also das Marketingunternehmen.

Ist es also nur der Einfluss der Eltern, der mich am Ende überzeugt hat?

Nein, ein Einflussfaktor alleine ist selten genug für das Treffen einer Entscheidung, so auch bei mir. Natürlich bin ich immer nur in der Lage nach eigenen, oder mir bekannten Erfahrungsberichten zu urteilen, dazu gehören natürlich auch die von meinen Freunden, und vielleicht ihren Eltern. So unterschiedlich wie die Jobs von diesen “Vertrauenspersonen” auch sind, so gleich ist die Struktur: Sie fangen früh an zu arbeiten und hören Nachmittag auf, immer wieder, fünf Tage, vielleicht auch sechs oder manchmal sieben Tage die Woche. Manchmal mehr Abwechslung, manchmal weniger, manchmal auch der Ausflug auf Montage, je nach Job. Für die meisten anderen Jugendlichen ist dies auch der Bezugsradius, aus dem die verfügbaren Optionen für den eigenen Beruf entnommen werden. Für mich stand hier allerdings immer das Konzept der Selbstständigkeit gegenüber, mit einem weiteren Unterschied, den die wenigsten anderen Berufe bieten können: Ortsunabhängigkeit! Seit meinem sechsten Geburtstag hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit, mit meiner Familie zu reisen, neue Länder zu sehen und zu erfahren. Als ich fünfzehn war konnte ich diesem Trend, für den ich mich auch persönlich immer mehr interessiert hatte, auch zu ersten Mal ohne die Anwesenheit meiner Eltern folgen. Ich hatte mich auf das Abenteuer “Auslandsjahr in den USA” begeben. Wenn auch mit meiner Gastfamilie, war ich hier zum ersten Mal “alleine” und ohne Eltern unterwegs. Diese Freiheit kam mir persönlich so entgegen, dass ich auch nach meinem Auslandsjahr selbstständig immer wieder in Ausland gefahren bin, erst Budapest, dann Polen, dann L.A., dann Tschechien, dann Thailand und letztendlich Bali. Während dieser vielen Unternehmungen, stieß ich immer wieder auf ein Problem: Wie kann ich dafür bezahlen, wenn es nicht mehr die Eltern sind, die für die Unterkunft, das Essen und die Souvenirs bezahlen. Wo bekomme ich das Geld her, um mir meine weiteren Reisen zu finanzieren?

Am Anfang war es noch nicht weiter problematisch: Geburtstage und das Geld von der Konfirmation hatten für kurze Ausflüge nach Budapest und Polen gereicht, aber schon bei dem Plan nach L.A. zu reisen, wurde schnell klar, dass ich entweder arbeiten muss oder nicht fliegen kann. Ich entschied mich für das Fliegen, für die Arbeit. Mit der Arbeit kam das zweite Problem: Begrenzte Urlaubszeiten, eintönige Arbeit und eine Bindung an einen bestimmten Ort. Drei Punkte, die absolut nicht zu “viel um die Welt reisen” passen. Was nun?

Ich brauchte eine Möglichkeit, meine Fähigkeiten, die ich mir bis hierhin angeeignet hatte wertschöpfend zu nutzen.

Zu meinem eigenen Vorteil hatte ich mir unbewusst ein Hobby angeschafft, das zur Zeit gefragt war: Die Produktion von Filmen.

Seit dem ich 13 war habe ich jährlich das “Jugendmediencamp” besucht. Neben dem Spaßfaktor wurde mir hier zusammen mit meinem Bruder und einem Freund die Produktion von kleinen Filmen nähergebracht. Hier konnte ich meine Ideen ausleben und umsetzen. Um besser zu werden, nutzte ich dann einige Praktika, Workshops und eigene Projekte um mich zu verbessern und neue Techniken zu lernen. 

Durch die Motivation, meine eigenen Gedanken darzustellen, lernte ich kleine Drehbücher schreiben, Titelbilder und Effekte einarbeiten und natürlich kurze Präsentationen über meine fertigen Werke zu halten. Zuerst vor der Familie, dann in der Schule und letztendlich zum Abschluss meines Praktikums, vor “echten Kunden” aus der Wirtschaft. Während der Zusammenarbeit mit meinem Bruder und einem weiteren Freund änderten sich dann meine Interessen. Von meiner ursprünglichen Lieblingsarbeit, dem Schnitt, fokussierte ich mich später eher darauf, Drehbücher zu schreiben und Präsentationen zu halten. Eine Entwicklung die mich, wenn auch nicht von Anfang an geplant, immer näher mit der Firma meiner Mutter verband, die Marketingkonzepte und Werbekampagnen anbietet.

Was bietet sich bei Werbekampagnen an?

Grafik, Text und Film.

Was brauche ich für die Bereitstellung von diesen drei Komponenten?

Einen Computer oder Laptop, Internet und die entsprechende Software.

Wo bekomme ich diese drei Komponenten?

Außer auf dem Mount Everest wahrscheinlich überall in der Welt.

Was heißt das für mich?

Solange ich via Internet verfügbar bin und einen voll geladenen Laptop habe, ist es nicht wichtig, immer vor Ort zu sein, um meine Arbeit zu erledigen. Und ich bekomme eine Möglichkeit, selbst während meines Besuches in L.A. oder Thailand Geld zu verdienen, um für meine zweite Leidenschaft, das Reisen, neue Türen zu öffnen.

Natürlich sind diese zwei Leidenschaften oder auch Treiber auf mich persönlich zugeschnitten, nicht jeder Jugendliche in meinem Alter hat Dieselben. Es gibt natürlich auch Nachteile bei meiner Arbeitskonstellation, die nicht jedem zusagen. Das ist zum Beispiel der Fakt, dass ich wahrscheinlich öfters die Möglichkeit habe zu Reisen als andere, dafür aber auch flexibler verfügbar bin, das kann auch mal am Wochenende oder an Feiertagen sein.

Sind dadurch Unternehmen unattraktiver, wenn sie keine flexiblen Arbeitszeiten bieten, oder die Arbeitsplätze immer an ein und derselben Stelle sind?

Nein, es gibt nicht den allgemein “perfekten” Arbeitsplatz, aber es gibt den “perfekten” Arbeitsplatz für jeden Einzelnen. Wichtig ist es bei der Mitarbeitersuche, auf Individuen einzugehen. Somit sollte es das Ziel sein nach genau den Mitarbeitern zu suchen, deren Interessen mit denen des Unternehmens übereinstimmen. 

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2019-10-11T07:55:42+00:00