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Wem konntest du diese Woche dienen?

//Wem konntest du diese Woche dienen?

Wem konntest du diese Woche dienen? Die Frage hat mich getroffen. Wie ein Blitz. Die ist wirklich gut, diese Frage.

Wem konntest du dienen?

Dienen. Was für ein Wort. Dienst leisten. Jemandem dienen. Bedeutet das, sich in untergeordnete Stellung zu begeben? Und vergebe ich mir etwas, wenn ich jemandem diene?

Oder gebe ich etwas? Und was bekomme ich dafür.

Was bekommt denn derjenige, dem ich diene? Oder diejenige? Ich bin da mal drum herum gepilgert, habe das DIENEN im Kopf hin und her bewegt. Und wem ich dienen konnte. Will das derjenige überhaupt? Dass ihm jemand dient? Erzeugt das Verhältnis aus Dienstnehmer und Dienstgeber einen Druck für beide Seiten? Ich glaube nicht.

Authentisch und echt dienen

Wenn das Nehmen und Geben echt und authentisch ist. Interessant. Hast du schon mal darüber nachgedacht, was es bedeutet zu dienen? Selbstlosigkeit? Ich denke, nicht zwangsläufig. Für mich ist der Ansatz des Dienens zunächst selbstlos. Denn wenn ich zum Beispiel mit Kunden pilgern gehe, dann ist das eine bezahlte Dienstleistung.

Mehr geben, mehr dienen!

Und dennoch ist es so, dass ich viel mehr geben darf, als ich in Geld bezahlt bekomme. Und das dient meinem Pilgerkunden. Denn er oder sie bekommt das Beste, was ich zu geben habe. 20 Jahre Berufserfahrung im Marketing. All mein gebündeltes Insiderwissen aus der Betreuung von mehr als 260 Kunden im strategischen Marketing.

Ich gebe alles! Ich diene. Ja. Und ich diene gern.

Dem Erfolg des Kunden. Und ich kann mich freuen über jeden weiteren Schritt, den mein Kunde geht, wie ein kleines Kind, das gerade eine Kinderüberraschung oder einen Keks bekommen hat. Wem dient das also? Ist das wirkliches Dienen, wenn es mir dient und dem Gegenüber? Ist das echt?

Ich hab darüber nachgedacht und festgestellt: JA.

Es ist für mich dennoch ein Dienen, auch wenn beide Seiten etwas davon haben. Ich meine Erfolgserlebnisse und die kindliche Freude, helfen zu können und Mehrwert stiften zu dürfen – und meine Kunden die Klarheit über die nächsten Schritte in ihrem Marketing. 

Wem konntest du diese Woche dienen?

Dienen in Bezug auf Marketing ist ja auch interessant. Kein einziger Mensch auf dieser Welt kauft etwas, von dem er nicht glaubt, dass es ihm auf die eine oder andere Weise dient. Vielleicht dient es “nur” seinem Ego, seinem Status, oder auch nur seinem Partner. Dient dann der Produktehersteller/Verkäufer dem Kunden? Und wie ist das umgekehrt?

Der Produzent möchte helfen.

Jedenfalls unterstelle ich das, sonst kann aus meiner Sicht auch das beste Marketing nichts nutzen, wenn die Absicht hinter dem Angebot nicht wahrer Leidenschaft für die Sache und die Menschen dahinter dient. Dienen die Kunden auch? Auf jeden Fall. Denn im besten Falle sind sie treu, loyal und / oder besonders angenehm. Eine Win Win-Situation also!

Und wem habe ich nun diese Woche gedient?
  1. Unseren Nachbarn. Die freuen sich sehr, dass ich Ihnen etwas Zeit widmen konnte. Einfach so mal plaudern – und am hellerlichten Tag einen Sekt mit einander schlürfen. Aufmerksamkeit einfach so.
  2. Ich konnte mit einer lieben Person ein Abenteuer erleben, das ohne mein Zutun so  nicht möglich gewesen wäre.
  3. Ich durfte mit einem Kunden pilgern. Seine Augen zu sehen, nachdem wir wieder da waren: Ein Fest!
  4. Ich durfte Hoffnung machen in einem Telefonat.
  5. Ich hatte eine unglaublich schöne Begegnung mit Jemandem, der mir eigentlich dienen soll, und vom ersten Kontakt an wusste ich, dass das keine Einbahnstraße wird und wir uns gegenseitig weiterhelfen werden.

Wahrscheinlich waren es noch mehr Dienste. Es ist auch egal im Grunde. Wichtig ist, was bleibt. Und dass für mich dienen eben doch eine Sache auf Augenhöhe ist.

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