Dass Stadtmarketing nicht nur nach außen gerichtet ist, sondern auch nach innen richtig gut funktionieren kann haben wir in unserem Blog schon oftmals erzählt. Ein weiteres erfrischendes Beispiel dafür erreicht uns diese Woche aus dem Münsterland. In Stadtlohn nämlich, gibt es die für Bewohner und Besucher gleichermaßen interessanten Stadtlohn-Gutscheine, die das Stadtmarketing-Büro an guten Tagen aus allen Nähten platzen lassen. 58 lokale Geschäfte machen da mit und schaffen so gemeinsam ein super Angebot. Mehr Infos findet ihr hier: https://www.ruhrnachrichten.de/stadtlohn/der-stadtlohn-gutschein-besucher-stadtmarketing-plus-1445977.html

Schreiben klärt, Schreiben hilft. Auch bei Frust oder guten Ideen zur städtischen Entwicklung. Prenzlau in der Uckermark. Denn diese Stadtverwaltung ist mutig und stellt einen Briefkasten auf, in den die Bürger direkt Verbesserungsvorschläge einwerfen können. Per QR Code können die elektronisch affinen Menschen auch direkt per Kontaktformular ihren Vorschlägen Ausdruck verleihen. Die Kreisstadt der Uckermark macht es ihren Bürgern möglich, unmittelbar und effektiv Vorschläge einzubringen.
So kann die Verwaltung der Stadt sehen, wo bei den Einwohnern der Schuh drückt. Win-Win und dazu noch super einfach, finden wir. Daumen hoch von uns und Grüße in die Uckermark!

Ich kann es gerade nicht ändern

Wie oft sagst du diesen Satz? Du hast so viel Arbeit und du müsstest eigentlich? Dich um deine Familie kümmern, Sport machen, deinen Strategieplan endlich mal anfangen. Dein Buch schreiben. Pause machen. Und und und. Jetzt guckst du hier auf den Text und ich sehe dich den Kopf schütteln.

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Eine einzige Voraussetzung für dein Marketing. Nur eine!

Ich wusste gar nicht, dass ihr mich so seht. Vor einigen Tagen habe ich mal wieder auf der Bühne gestanden. Dort habe ich über mich gesprochen, über Erkenntnisse und darüber, welche Projekte wir gerade bei Wieduwilt Kommunikation machen. Eines dieser Projekte geht darum, ein Unternehmen so in der Öffentlichkeit zu zeigen, wie es ist. Ich habe dafür so viel Lob und Anerkennung, Wertschätzung und Liebe bekommen, dass ich dafür so dankbar bin. So dankbar, dass du es nicht messen kannst. Von hier bis zur Sonne und zurück ungefähr.

Du fragst jetzt, was hat das mit Halbtagspilgern zu tun? Auf den ersten Blick nichts. Auf den zweiten Alles. Denn komm gerade mal kurz mit in mein Leben. Ich geh morgens pilgern. Dann mach ich Yoga oder/und schreibe Tagebuch. Solche Artikel, wie diesen hier zum Beispiel. Auf diesen Wegen bin ich, um das Wesen dessen zu verstehen, was ich tue. Wenn ich gehe, verbinde ich mich mit dem, was mich umgibt. Ich bestaune die Schöpfung. Nehme mit allen Sinnen wahr. Und erfreue mich an der Bewegung. Ich bin bei mir. Nicht immer, aber immer öfter. Wenn ich bei mir bin, bin ich bei allem. Was hat das wiederum mit Wieduwilt Kommunikation zu tun? 

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Du kennst das. Eine Stellenausschreibung besteht aus der Stellenbezeichnung, der Beschreibung der Position, dessen, was das Unternehmen sucht und wahrscheinlich noch zwei bis drei oder auch vier Vorteile, die mit der Stelle verbunden sind, wie zum Beispiel die Höhe des Jahresgehalts. Prima. Merkst du was? ALLE STELLENANZEIGEN SEHEN GLEICH AUS. Ja, natürlich: Das Logo wechselt natürlich ebenso wie Größe und Ort der Anzeige. Aber im Grunde sind die Anzeigen alle gleich aufgebaut. Aufbau und Art stammen noch aus einer Zeit, in der sich Mitarbeiter bei Unternehmen bewarben und die Bewerber miteinander in Wettbewerb traten, um die Stelle letztendlich zu bekommen. Heute hat sich das in den meisten Branchen umgekehrt: Die Unternehmer bewerben sich um Mitarbeiter, um die besten Köpfe, die noch auf dem Markt sind - und die meistens in ungekündigten Verträgen beim Mitbewerber tätig sind. Ein Dilemma. Ohne Frage, ja. Aber im Grunde genommen hilft hier nur eins: Authentizität und eine Umkehrung der Sichtweise. Wie wäre es, wenn du deine Stellenanzeige einmal aus Sicht des Mitarbeiters zu formulieren. Meine konkrete Anleitung für deine gute Stellenanzeige sieht so aus:

 

  1. Bist du dir im Klaren darüber, was die auszuschreibende Stelle erfordert? Welche Eigenschaften und intrinsischen Motivatoren sollte den derjenige haben, der die zu besetzende Stelle nachher einnimmt? Ein Beispiel: Wenn du, sagen wir, einen Produktionsmitarbeiter suchst, dann sollte dieser neue Mitarbeiter strukturiert arbeiten können, dienstleistungsorientiert und praktisch sein und Bodenständigkeit haben. Wenn du hingegen den Leiter deiner Marketingabteilung suchst, wirst du nach Persönlichkeiten Ausschau halten, die einen klaren Führungsanspruch (Im Gegensatz zum Dienstleister) haben. Dein Marketingleiter sollte Idealismus als hohen Wert ansehen und ebenso sicher auch eine gute Portion Herausgehobenheit mitbringen - wiederum im Gegensatz zu Bodenständigkeit. 

  2. Dann versuch mal was anderes und schreibe deine Stelle so aus, dass sie genau die gewünschten Werte widerspiegeln. Also für deinen Produktionsarbeiter machst du eine Ansprache, die Pragmatismus, Dienstleistungsgedanken und Bodenständigkeit komplett bedient. 

  3. Richte dein gesamtes Marketing je nach den Eigenschaften für die zu besetzende Stelle aus. Recherchiere, welche Worte, Gefühle und Gedanken ein bodenständiger Mensch hat. Finde heraus, wie du einen Pragmatiker ansprichst. Nutze das Vokabular, dass einen Dienstleister, der sich wohl fühlt, wenn er geführt wird, direkt auffordert, eine Bewerbung zu schreiben.

  4. Bleibe flexibel.

  5. Versprich nichts, was dein Unternehmen (jetzt noch nicht) halten kann.

  6. Halte dich von Floskeln fern. 

In diesem Sinne, ich freue mich auf dein Feedback. Besuch mich und mein Team auf jana-wieduwilt.de

Neulich habe ich an einer tollen Stadtführung in Ludwigsburg im schönen Südwesten Deutschlands teilgenommen. Es ging durch das Schloss über den Markt und einmal rundherum. Es war ein Traum. Diese Führerin, natürlich verkleidet in ein historisches Kostüm, der war nicht nur die Rolle der Reichsgräfin Wilhelmine von Grävenitz auf den Leib geschneidert zu sein schien sondern auch die perfekte Mischung aus Eigenschaften, die ein guter Gästeführer braucht. 

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Wir sind begeistert von dieser Aktion aus Löhne. Da werden gleich zwei Fliegen, äh Herausforderungen mit einer Dose gefangen. Denn die Mülleimer, die die Stadt neu installiert hat, sollen nun ins farbenfrohe bunt und damit ganz kräftig in den Fokus der Menschen gerückt werden. Sprayer dürfen ganz offiziell ihre Kunst an den Alltagsgegenständen verewigen und damit das Thema Müll aus der grauen Schmuddelecke hinein ins Licht holen. Die Sprayer sind glücklich, Stadtmarketing und Müllabfuhr freuen sich. Und natürlich auch Löhner und Gäste, die eine saubere Stadt vorfinden. Wir sagen: Daumen hoch für diese feine Idee mit reinigender Wirkung.

https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Loehne/3870855-Aktion-Farbeimer-soll-auf-Muellbehaelter-in-Loehne-aufmerksam-machen-Graffiti-Sprayer-gesucht

Witzigerweise traf ich Norman Siehl nicht beim Halbtagspilgern, oder doch, eigentlich schon: Allerdings trafen wir uns nicht auf dem Paul-Gerhardt-Wanderweg, dessen feierliche Eröffnung wir mit Auftraggebern und Politikprominenz an jenem Tag zelebrierten, sondern auf einem Spreewaldkahn. Zugegeben, nach einem Stück Wanderung vom Zentrum Lübbens bis in den Spreewald, aber es war ein Kahn. Wie das so ist, kamen wir ins Plaudern – und stellten ziemlich schnell fest, dass da mehr Gemeinsames als Trennendes ist.

Norman Siehl ist Wanderer, so wie ich. Allerdings ist er kein Halbtagswanderer. Norman Siehl wandert auch mal 24 Stunden am Stück und motiviert als Kreiswegewart des Landkreises Dahme-Spreewald auch andere Wandersleute, es ihm gleich zu tun und das schöne Brandenburg auf Schusters Rappen zu erkunden. Außerdem bringt der findige Ingenieur bei seinen Touren Rucksackboote ins Spiel, die es dem Wanderer ermöglichen, auch einmal die Welt vom See oder Fluss aus zu erkunden, wenn die Füße müde werden. Eine Menge Ideen und von meiner Seite eine riesige Portion Dankbarkeit, dass ich Norman Siehl heute hier bei uns Halbtagspilgern im Interview habe.

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Acht Schritte zum Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke

Geht es nicht auch in Dresden? Oder in Lauchhammer? Natürlich geht das. Aber wie geht Wertschätzung in einem Team, dessen verbindendes Element Selbstbestimmung ist? 

Alle im Wieduwilt Team haben Abenteuerlust, hohen Eigenanspruch und Unabhängigkeit als höchste Werte. Und Dresden ist wunderschön, ohne Frage. Auch Lauchhammer ist für so manches Abenteuer gut. Dennoch muss ab und an mal das “richtige” Abenteuer erlebt werden - und dann, das sage ich, Jana Wieduwilt als Chefin: Gemeinsam und ein Stück weiter weg. Das verbindet und schafft bleibende Erlebnisse für uns alle. 

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Immer wieder zeigen wir hier innovative Ideen für Stadtmarketing. Diese passt dazu wie die Faust aufs Auge. In New York gibt’s seit neuestem nämlich öffentliche Boxsäcke, an denen die kurze Zwischendurch-Frustration mal eben an der Ampel abgebaut werden kann. Eine witzige Idee der amerikanischen Designagentur Don’t Take This The Wrong Way (dtttww), um den negativen Emotionen Luft zu verschaffen. Vielleicht auch eine interessante Anregung für die Büroeinrichtung, falls der Download mal wieder stockt und keine Atemtechnik hilft, den Stress abzubauen. Sicherlich, am besten ist es den Stress gar nicht erst entstehen zu lassen, dazu werden wir hier demnächst mehr veröffentlichen. Generell von uns ein Daumen hoch für diese geniale Idee. 

www.business-punk.com/2019/06/new-york-boxsaecke/

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